Sonntag, 18. September 2011

Nachlese des gestrigen Abends

Es war ein typischer Herbsttag, zwischendurch kam die Sonne hervor und das Thermometer kletterte gleich auf 20°C, um im nächsten Moment wieder auf herbstlichen Wind und Schauer umzuschwenken.

Zeit also für die Herbstdeko!
Ich war noch nie die Mega-Deko-Queen und seit Baba hier wohnt ist es eher weniger als mehr geworden, aber ich mag die warmen Orangetöne der Herbstdeko – deshalb wurde es auch auf dem Tisch ein wenig herbstlich.

20110917_TischOhneGäste

Ein schöner Abend liegt hinter uns, wenn er auch mit einer unschönen Neuigkeit unterbrochen wurde, die uns kurzfristig in eine Schockstarre und im Anschluss in kämpferischen Optimismus trieb.
Ich hoffe, das Blatt lässt sich noch wenden und alles wird gut!


Vor einiger Zeit hatte ich in
Stephs Kleinem Kuriositätenladen ein Brotrezept gefunden, welches ich eigentlich für den nächsten Grillabend gedacht hatte.
Da uns der Sommer bereits verlassen hat, gab es dieses Brot gestern Abend, zusammen mit diversen Antipasti.

20110917_Zupfbrot

 

20110917_Auberginen

 

20110917_Leckerlies

Heute Morgen reichte ein Blick in den Kühlschrank um festzustellen, dass ich den Salamiteller meinen Gästen vorenthalten hatte Verwirrtes Smiley.
Die hätte so gut zu dem Kräuter-Zupf-Brot gepasst …, aber jetzt lässt es sich nicht mehr ändern.

Verschweigen möchte ich Euch aber dieses geniale Brotrezept nicht!
Ich könnte mir sehr gut eine Variante mit getrockneten Tomaten oder Olivenstückchen vorstellen, oder geröstete Zwiebeln und Speck…

 

Kräuter-Zupf-Brot

Zutaten:
1,5 Tütchen Trockenhefe
450 ml Wasser
750 g Mehl
16 g Salz
50 ml Olivenöl

Zutaten f. die Kräuterbutter:
150 g weiche Butter
1 Bund gemischte Kräuter
(bei uns gab es: Petersilie, Schnittlauch, Minze)

2 dicke confierte Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer, Chiliflocken
100 g geriebener Parmesan

 

Zubereitung:
Die Hefe in Wasser auflösen. Das Mehl mit Salz vermischen.
Nach ca. 5 Minuten das Hefe-Wasser-Gemisch und das Öl zufügen und gründlich zu einem geschmeidigen Teig verkneten (wie gut das es die KitchenAid gibt – ich hasse Teig an den Händen!)
Mit einem sauberen Handtuch abdecken und eine Stunde gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Kräuterbutter herstellen.

Den Brotteig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche rechteckig ausrollen (ca. 50x60 cm), gleichmäßig mit der Kräuterbutter bestreichen und mit Parmesan bestreuen.
In gleichgroße Stücke schneiden, übereinander legen und nebeneinander in eine gefettete Springform oder hintereinander in eine Kastenform stellen.
Die gesamte Form auslegen und nochmals ca. 1 Stunde abgedeckt gehen lassen.

Lt. Steph das Brot bei 180°C vorgeheizten Backofen ca. 50-60 Minuten backen.
Ich konnte die – bisher ungenutzte - Funktion Hydrobacken meines Backofens nutzen, so dass ich das Brot bei 300°C 5 Minuten angebacken und danach die Temperatur auf 200°C reduziert habe. Die Backdauer verringerte sich auf ca. 40 Minuten.

Das Zupfbrot sollte schön gebräunt und komplett durchgebacken sein. 15 Minuten abkühlen lassen und dann aus der Form nehmen und auf einem Rost komplett abkühlen lassen.

20110918_KräuterZupfbrot

Normalerweise bin ich der Meinung, wenn man einen tollen Bäcker im Umkreis hat, lohnt sich dieser ganze (Zeit-)Aufwand des Brotbackens nicht.
Aber dieses Brot hat allen gut geschmeckt und ist deshalb eine schöne Alternative zum Baguette/Ciabatta etc..

Mehr Rezepte zum gestrigen Abend gibt es in den nächsten Tagen …, heute muss ich mich erholen Smiley!

 

Kommentare:

  1. Vielen Dank für einen wunderschönen Abend bei tollem Essen. Jam, jam. Danke auch für die Ohren und Tipps, es hat für den Moment gut abgelenkt. Auf in den Kampf. Lg Nici

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  2. Das sieht aber sehr gemütlich aus bei Euch und hört sich nach einem schönen Abend (abgesehen von der Nachricht) an.

    LG, Steffi

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Lieben Dank, dass Du Dir Zeit für mich genommen hast!