Freitag, 8. März 2013

Wie wir zu Imri kamen …

Ich habe mich schon länger mit dem Gedanken an einen Kumpel für Baba rumgeschlagen.
Wir haben ihn vor drei Jahren in einem jämmerlichen Zustand gefunden,
verschreckt und ohne jegliches Vertrauen.
Die damalige Pflegestelle hat ihn uns als Anfänger- und Einzelkatze vermittelt.
Mit heutiger Sicht, auch berechtigt!
Aber wer ihn von 2010 kennt und wer ihn heute sieht,der wird verstehen,
dass der Wunsch ihm einen kätzischen Kumpel zu geben, die logische Konsequenz ist.
Wir geben ihm sehr viel Liebe, Zuneigung, Streichel- und Spieleinheiten, und, und, und.
Aber wir sprechen nicht seine Sprache, putzen nicht sein Fell, rennen keinen Kratzbaum rauf und
sind nicht den ganzen Tag zuhause und fahren auch in Urlaub.
Werner war am Anfang überhaupt nicht begeistert von meiner Idee.
Die Angst, dass Baba sich von uns zurückzieht und
wieder der verschreckte, kleine Kerl wird, war einfach zu groß.
Natürlich hatte auch ich meine Bedenken,
aber solche Entscheidungen werden hier nicht über's Knie gebrochen.
Dann kam Bellas Tod!
Baba zog sich zurück.
Wir konnten kaum glauben, dass dieses kleine Kaninchen ihm doch so fehlen würde.
Sie hat sicher von dem Land hinter Regenbogenbrücke zugeschaut
und uns den richtigen Schubs gegeben!
Ich habe mit einigen Pflegestellen telefoniert und wir wussten,
es muss eine Katze/Kater mit gleichem Charakter her.
Und wir wussten, wir wollten einem Notfellchen ein Heim geben.
Die Entscheidung, ob Katze oder Kater war nicht einfach,
aber auch hier sind wir unserem Verstand und unserem Herzen gefolgt.
Den ersten Blick auf Imrali habe ich auf der Seite der Maine Coon-Hilfe geworfen.
Und den Gedanken an sie, sofort wieder verworfen!
So eine junge Katze hatten wir uns nicht vorgestellt, aber warum nicht?
Weil “man” sagt, es sollte besser ein Kater und gleich alt sein?
Drüber geschlafen und zum Telefonhörer gegriffen.
Unsere Situation beschrieben und vor allem, Babas Charakter.
Es kam zum Besuchstermin und dort hat sich Imris Pfote gleich um unser Herz gelegt.
Die kleine Motte war zurückhaltend (in der Katzengruppe), aber trotzdem aufmerksam.
Plötzlich lag sie in unserer Nähe, was sie lt. Pflegestelle sonst nicht tut.
Wir haben alle eine Nacht drüber geschlafen,
aber für uns stand auf der Rückfahrt von Aachen schon fest: das könnte passen.
Am nächsten Tag fiel die Entscheidung und wir wussten, direkt nach unserem Urlaub zieht sie ein.
Natürlich haben wir im Urlaub gehibbelt und überlegt wie es sein wird.
Es ist unsere erste Zusammenführung (bei Katzen) und ich finde, es läuft gut!
Werner geht es nicht schnell genug, aber wenn ich aktuell vor den Kamin schaue,
wo Baba auf seinem Schafsfell und Imri in der Spielschiene schläft (ca. 30 cm voneinander entfernt),
dann können wir wirklich zufrieden sein!
Hier zwei Fotos von gestern Abend:
IMG_2211_DxO
IMG_2205_DxO
Gestresste Katzen sehen anders aus, oder?
Wir hoffen von Herzen, dass die beiden glücklich miteinander werden!

Kommentare:

  1. Liebe Andrea,
    die zwei scheinen sich wirklich rundum wohl zu fühlen. Einfach nur wunderschöne Fotos!
    Liebe Grüße
    moni

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  2. viel Glück und das sie bald nebeneinander auf der Matte liegen.das klappt
    LG vom katerchen

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  3. So wie ich das jetzt sehe wird das klappen, Ihr habt mit Baba Geduld bewiesen und das wird mit Irmri auch nicht anders sein.
    Wenn ich an unser beiden Raufbolde denke, hätte ich auch nicht gedacht das die Beiden nun ein Herz und eine Seele sind.

    Liebe Grüsse
    Elke

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  4. Das wird schon! (tolle Fotos - und ich heute schreibfaul)
    LG Gitte

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  5. Das scheint doch gut zu funktionieren mit den beiden. Irgendwann wirst Du in ein Zimmer kommen und sie liegen einträchtig - vielleicht sogar kuschelnd - nebeneinander und schlafen. :)

    Habt ein schönes Wochenende und für heute drücken wir unseren Jungs die Daumen. Vielleicht wird es ja gar nicht so übel. ;)

    Liebe Grüße, Tina

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  6. So entzückende Fotos und sie werden sich bestimmt bald gut verstehen.
    Hab ein schönes Wochenende und ein lieber Gruß von Mathilda ♥

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  7. Sieht doch schon ganz gut aus :) Da heißt es immer Geduld, auch wenn manchen Männern (okay, auch Frauen) schwer fällt.

    Wenn ich hier Felix & Shadow sehe ... da sind wir auch sehr zufrieden.
    Für Ernie haben wir uns im Okt. letzten Jahr entschieden. Der Gedanke war schon vorher da, aber im Oktober wurde dann Nägel mit Köpfen gemacht. Felix und Shadow haben einen Altersunterschied von 8 Jahren. Felix wurde dann Anfang Okober krank und wollte wirklich nur seine Ruhe. Wir konnten Shadow nicht das geben und ersetzen was er benötigt und so haben wir uns für Ernie entschieden. Ein Kitten sollte es sein, da diese meist schmerzfrei sind, wenn z.B. der olle Felix grummelt und es ist wirklich so. Das was Ernie sich bei und mit Felix erlaubt .... uii, das sollte Shadow mal wagen. ;)


    Das wird noch, sieht doch schon alles sehr entspannt aus :)

    LG
    Marlene

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  8. Süß die Beiden und ich finde, sie sehen durchaus entspannt und zufrieden aus :-)

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  9. Ich würde mal sagen, liebe Andrea - DAS ist Entspannung pur :)

    Schön, dass ihr die Maine-Coon-Hilfe unterstützt habt! Dort ist ja mal wieder so richtig Land unter ... Unfassbar, dass die eine weitere Zuchtauflösung zu bewältigen haben! Ich habe vor einigen Wochen davon erfahren und konnte es kaum glauben ...

    Alles Liebe
    Anna

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Lieben Dank, dass Du Dir Zeit für mich genommen hast!