Dienstag, 20. Januar 2015

Mein Haus, mein Mann, meine Fellnasen, mein Leben …

Als ich auf meiner Blogrunde bei Luzia Pimpinella vorbei kam, blieb ich gleich bei der Überschrift hängen.
Sie greift ein Thema auf, was mir seit einiger Zeit im Kopf herum geht und ich es nicht geschafft habe, endlich in einen Blogpost zu packen … also, warum nicht heute!?

Ich bin strukturiert, beruflich wie privat. Einige schätzen es, einige hassen es.
Sobald ich im August die ersten Kalender für meinen dienstlichen Schreibtisch bestellen darf, setze ich es um und trage viele, wiederkehrenden, Termine mit verschieben farbigen Stiften ein.

Meine privaten Termine landen im Handy, obwohl in unserer Küche immer noch ein großer Küchenkalender hängt, aber eigentlich nur, weil ich die wechselnden Fotos so gerne mag.
Vor einigen Tagen habe ich zum ersten Mal einen “Blogkalender” umgesetzt, damit ich, bei wenig Zeit daran denke, einige Beiträge vorzufertigen.
Bisher ist es ein Versuch und nur ein Klappkalender, mal sehen, vielleicht landet er in ein paar Wochen im Müll und ich blogge wieder so, wie ich dran denke Zwinkerndes Smiley.

Eine kleine to-do-Liste gibt es für 2015 auch, mehr in meinem Kopf, als schriftlich fixiert, aber das ändere ich ja gerade!
Einige Punkte tauchen sowohl auf Luzia Pimpinellas, als auch auf meiner Liste auf, wie ich feststellen musste … haben wir alle die gleichen, kleinen Schwächen!?

***

1. ENTRÜMPELN

Der 1. Schritt ist bereits getätigt, als ich vor 2 Wochen angefangen habe, mein Ex-Stempel-/Näh-Schreibtischzimmer aufzuräumen! Es tat gut!!!
Einiges habe ich frohen Mutes entsorgt, anderes hat einen neuen Platz gefunden oder ist in einem Paket zu einem neuen Besitzer umgezogen.
Bereits im alten Jahr war ich unglücklich mit meiner Zuschneidemöglichkeit für Nähprojekte.
Nun gehe ich das Thema neu an!
Meine Wünsche sind formuliert und der Gatte darf sich Gedanken zu der Umsetzung machen – Arbeitsteilung nennt man das wohl!

Meinen Stempel-Flohmarkt werde ich weiter auffüllen, hier ist noch viel zu viel, was ein neues Zuhause sucht, wo es nicht so ein tristes Leben führt!
Und ich bekomme LUFT! Ich glaube, dass ist es was mich manchmal “lähmt”, ich brauche frischen Wind!
Vielleicht noch eine neue Farbe an den Wänden (das verrate ich dem Gatten besser noch nicht)!

Und dann gibt es noch das Gästezimmer, welches ja eigentlich nicht mehr als solches genutzt wird.
Zeit auch dort mal rigoros auszumisten!
(und der Dachboden mit dem ganzen unsinnigen Dekokram ist auch dran, so!)

 

2. FOTOGRAFIEREN

Ja, ich gebe zu, ich habe mich schon mal intensiver mit dem Thema auseinandergesetzt als im letzten Jahr!
Momentan ist mir die Kamera immer noch zu schwer und ich überlege – noch nicht ernsthaft – ob es wohl nötig ist, auf eine andere Kamera zurück zukehren .
Ich werde Rüdiger (hm? Rüdiger? ich habe meinem nervigen Ulnaris-Nerv einen Namen gegeben, vielleicht schaffe ich es, mich leichter mit ihm und seinen Macken anzufreunden Engel ), weiter beobachten und dann entscheiden, es drängelt ja keiner!
Aber so macht es mir definitiv keinen Spaß!
Vielleicht mache ich dann auch noch mal einen Kurs, so ganz hab ich das mit den ganzen Programmen immer noch nicht begriffen!
Ich benutze immerhin mittlerweile die TV-Taste, aber manchmal fehlt mir die Gesamtschärfe, was sicher daran liegt, dass ich einfach nicht begreife, wann welche Blende für Motiv/Tageszeit etc. sinnvoll ist.

edit: Vielleicht sollte ich erst mal die kleine Knipse in die Tasche packen, manchmal laufen einem spontan Motive über den Weg und das Handy als Fotoapparat kommt mir dann nie in den Sinn!

 

3. WELLNESS/STÄDTETOUR-WOCHENENDE/Tage mit meiner Freundin

Nici, liest Du das!?
Wie viele Jahre schieben wir es jetzt schon auf? Ich hab keine Ahnung, vermutlich 10-12 Jahre!
Immer gibt es irgendetwas, weswegen wir es nicht gemacht haben.
Dabei hätte jede von uns in den letzten Jahren mal eine Auszeit gebraucht, aber irgendwie verlieren wir es immer wieder aus den Augen!
Zeit es 2015 endlich in Angriff zu nehmen!
Wir setzen uns in den Flieger und lassen die Männer mit den Fellnasen alleine, die schaffen das auch ein paar Tage ohne uns!
Das wäre auch mal wieder ein Grund, das DU die Kamera wieder mal in die Hand nimmst Zwinkerndes Smiley …., was eindeutig doch für eine Städtetour spricht Cooles Smiley


 

4. BERUFLICH KÜRZER TRETEN

.. ich sehe den ein oder anderen die Augenbraue hochziehen!
Aber ich bin guter Dinge! Wir haben den Urlaub gut verteilt, es sind sogar noch Urlaubstage übrig von 2014 und gaaaanz viele geleistete Überstunden!
Und die werde sinnvoll einsetzen und zusehen, dass ich nicht in die große Tretmühle gelange und wieder Wochenlang mehr im Büro als Zuhause sitze!
2016 wird das wieder schwieriger, so werde ich für einen gesunden Ausgleich in diesem Jahr sorgen!

 

5. DO MORE OF WHAT MAKES YOU HAPPY

wie:
- einen schnörkeligen, alten Stuhl suchen und den neu beziehen
- Nähprojekte ohne (Zeit-)Druck umzusetzen
- ins Kino gehen und sinnlos Popcorn in mich hineinstopfen
- Zeit im Strandkorb zu verbringen und einfach den Vögeln zusehen
- Stundenlang mit den Fellnasen abzuhängen und an gar nichts zu denken
- relaxte Stunden mit dem Gatten zu verbringen und abends bei einem Glas Wein an der Zukunft zu schrauben…
- …
- …

… hört sich doch nicht so schlecht an, oder!?


***

Es gibt noch ein paar Punkte mehr, aber die verrate ich Euch vielleicht, wenn ich diese Liste “abgearbeitet” habe!

P1010557

 

 

Kommentare:

  1. Frische Luft, genau das ist es, was ich auch immer wieder brauche. Du hast eine richtig tolle Liste, Andrea. Am Ende zählt im Leben die Zeit, die wir mit unseren Lieben verbringen, natürlich auch Zeit für uns allein und immer mal wieder etwas zu machen, das neu oder anders ist.
    Loslassen, wenig horten und nur das besitzen, was wir wirklich lieben und/oder brauchen hilft einem auch zu erkennen, was man behalten möchte, wohin der eigene Stil sich gewandelt hat, etc. Organisiert sein finde ich übrigens klasse, mir macht das auch immer sehr viel Spaß.

    Auf eine erfolgreich umgesetzte Liste zum Ende diesen Jahres!

    Hab noch einen schönen Abend,

    Tina

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  2. dann ist ein Jahr knapp..denn es kommt IMMER etwas dazwischen im normalen Leben..Aber wenn ein Gerüst steht..dann ist es schon eine gute Grundlage für TATEN..
    LG vom katerchen

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  3. Hallo liebe Andrea,
    mir geht es ganz ähnlich wie Dir. Einige Vorsätze habe ich auch für dieses Jahr und der Punkt 1 gehört dazu und wurde schon umgesetzt. Vielleicht ist es gut, diese Vorsätze aufzuschreiben, um sich selbst daran zu erinnern und auch die Umsetzung positiv bemerken zu können.
    Viele Grüße, Synnöve

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  4. Den Punkt beruflich kürzer treten habe ich Ende letzten Jahres bereits umgesetzt, denn ich hatte Stress-Überarbeitungs-Symptome. Zum Glück habe ich einen Chef der da mitspielt ;)

    So ein bissel Struktur finde ich gar nicht mal so verkehrt. Und wenn man nicht alles umsetzt sollte man auch nicht traurig oder enttäuscht sein. Denn man kann es ja noch immer nachholen ;)

    LG
    Marlene

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  5. Hallo liebe Andrea,
    na da hast Du Dir ja was vorgenommen, ob die 342 Tage die jetzt noch verbleiben dafür ausreichen.
    Aber ich finde es immer schön wenn man sich Ziele setzt. Ich habe mir auch vorgenommen mehr an mich zu denken, vor allem meine Gesundheit, denn meine Sehnenscheidentzündung ist immer noch nicht 100% weg.

    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende
    Liebe Grüße
    Biggi

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Lieben Dank, dass Du Dir Zeit für mich genommen hast!