Donnerstag, 4. Februar 2016

[Nachtrag] zum Glockentürme-Posting

Nachtrag zum Grab des Tibetforschers Peter Aufschnaiter.
Lt. Wikipedia (klick wer mehr lesen will) nahm er in den 30er Jahren an Expeditionen zum Kangchendzönga teil. 


Er trat 1933 der NSDAP bei und leitete 1939 eine Expedition zum Naga Parbat.
Während der Expedition begann der Zweite Weltkrieg und er wurde auf der Rückreise in Indien interniert.

1944 gelang ihm und weiteren Gefangenen die Flucht, die aber misslang und er wurde in Kathmandu erneut von den Briten interniert.

1946 erreicht er die tibetische Hauptstadt Lhas.
Die Geschichte der Flucht wurde u.a. im Weltbestseller "Sieben Jahre in Tibet" dargestellt.


Aufschnaiter blieb bis 1950 in Tibet, plante ein Wasserkraftwerk und ein Kanalisationsnetz und führte Flussregulierungen in der Lhasaer Ebene durch.
Er galt als erster Entwicklungshelfer Tibets.

Nach der Besetzung Tibets durch China, flüchtete Aufschnaiter ein weiteres Mal, mit der Karawane des fliehenden Dalai Lamas.


1952 überschritt er die Grenze Nepals, dort wurde er ausgewiesen.
Nach 1956 arbeitete er in Kathmandu als Agrarexperte und nahm die nepalesische Staatsbürgerschaft an. Dadurch konnte er 1971 nach Westtibet zurückkehren



Wir Ihr seht ist er auch heute noch verehrt und das Grab schmücken unzählige Gebetsfahnen

Kommentare:

  1. Sehr interessant sagt mir "Sieben Jahre in Tibet" was, und nun hab ich dann auch einen Zusammenhang. Toll dass du nochmal so ausführlich darüber schreibst. Echt klasse dass er immer noch geehrt wird.

    Liebe Grüsse

    N☼va

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  2. Und soeben habe ich wieder was gelernt. Ein toller Mensch, dem Ehre gebührt!

    Liebe Grüße,
    Kerstin

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Lieben Dank, dass Du Dir Zeit für mich genommen hast!